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Barebones Arduino

Barebones-Arduino

    Arduino als Stand Alone Version

    Um ein Arduino auf dem Breadboard zu bauen, benötigt man z.B. einen ATMEGA 168 IC, auf dem sich der Arduino Bootloader befinden (Siehe Arduino Bootloader). Dann fängt man am besten mit der bekannten Spannungsregler-Schaltung an.

    Nun wird der IC platziert.

    Jetzt kommen die Stromanschlüsse und Federleisten dazu. Die Federleisten sind optional und nicht unbedingt nötig.


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    Als Nächstes wird die Schaltung für den Reset-Button hinzugefügt. Ein 1kOhm Widerstand entstört das Signal.

    Nun wird noch der Taktgeber für den IC angeschlossen. Es handelt sich um einen 16 Mhz Quarz und zwei Keramikkondensatoren á 22pF (Piko-Farad).

    Nun ist das Setup für das Barebones-Arduino fertig und kann z.B. mit einem anderen Arduino-Board programmiert werden.

    Die Belegung der Pins sieht folgendermaßen aus:

    Ist die Programmierung abgeschlossen, kann man das Arduino-Board entfernen und das Barebones-Arduino mit einem Netzteil betreiben.


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    18 Gedanken zu „Barebones-Arduino“

    1. @Hermann.D: Hi, also soweit ich weiß, kann der Atmega 328 und Atmega 168 auf das Arduino aufgesetzt werden. Seit dem Arduino UNO ist es nur noch der 328. Um den Chip so komfortabel zu programmieren, wie es mit der Arduino-Software geht, muss der so genannte Arduino-Bootloader auf den Chip geladen werden. Das passiert z.B. via AVR-Programmer.
      Größere MCs kann man wahrscheinlich nicht in das normale UNO integrieren. Wenn dir die Pins nicht reichen, kannst du entweder mit einem IO-Port Expander IC arbeiten, oder ein Arduino Mega verwenden (das ist der einfachere Weg).
      Liebe Grüße

    2. Hallo erstmal großes Lob an Fritzing. Ich das starter Kit gekauft und komme gut damit zurecht :).

      Zu meiner Frage, welche Microcontroller lassen sich noch mit dem Arduino Uno Programmieren, lassen sich auch Microcontroller von Atmel damit programmieren.
      Meine letzte Frage währe lassen sich auch großere Microcontroller mit dem UNO programmieren, da mir die IN-OUTPUTS nicht reichen. ich freue mich schon auf ihre Antwort :)

    3. @Finn: Danke erstmal:) Also Spannungsregler werden heiß. Je größer der Spannungsunterschied zwischen Eingang und Ausgang ist, und je höher der Strom, der benötigt wird, desto heißer wird der Regler.

      Z.B. Wenn du ein 12V Netzteil anschließt und ein Ampere in der Schaltung fließt muss der Regler (wenn er fünf Volt ausgeben soll) 7V bei 1A in Wärme umwandeln. Das sind nach P=U*I also 7 Watt – das ist schon eine ordentliche Menge Wärme …

      Du könntest den Regler mit einem Kühlkörper ausstatten: http://bit.ly/xJTZAS und weniger Spannung reinschicken z.B. 7 oder 9 Volt.

      Ich hoffe, das hilft dir erstmal weiter :) Liebe Grüße

    4. Hallo,
      erst einmal: Tolle Seite!
      Ich habe den Barebones-Arduino nachgebaut und habe nun das Problem, dass der Spannungsregler sehr heis wird.
      Die Stromaufnahme ligt jedoch unter 50mA.
      Würde mich über hilfe freuen!
      Grüße Finn

    5. Hallo Stefan,

      ich bin sehr interessiert daran wie ich diese Bootloader- Software auf den Atmega168 oder 328 brennen kann.
      Ich habe gehört das ich keine zusätzliche Hardware dazu benötige.

      Besten dank vorab

      Gruss Stefan

    6. Hey Jürgen,

      erstmal danke für die Infos, Fragen und Anregungen.

      Also: Genau. Wenn man nur einen Chip kauft und nicht ein fertiges Arduino, muss eine Bootloader-Software auf den Chip, sofern man die Arduino-Software benutzen will.

      LG Stefan*

    7. Hi,

      du sprichst oben von einem “Bootloader”.

      Bedeutet das, dass ein neu gekaufter Prozessor NICHT funktioniert, also keine Uploads annimmt, wenn nicht zuvor der Bootloader aufgespielt wurde?

      Danke.

      Grüße
      Jürgen

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