Lektion 5 – Wie funktioniert das Breadboard?

Jetzt hast du schon das Breadboard verwendet, dabei haben wir ja noch gar nicht darüber gesprochen. Breadboards (Steckplatinen) können wir verwenden, um elektronische Bauteile miteinander zu verbinden.

Im Breadboard sind Kontaktklemmen aus Metall eingelassen, die Verbindungen herstellen. Hier auf dem Bild kannst du sehen, welche Löcher des Breadboards miteinander verbunden sind.

Breadboard Verbindungen

Siehst du, dass der Widerstand mit einem Beinchen in der gleichen Spalte steckt, wie die grüne LED? An dieser Stelle sind sie miteinander verbunden.

Leiter und Isolierstoffe

Wieso stellen denn Kontaktklemmen aus Metall elektrische Verbindungen her, aber das Plastik vom Breadboard nicht?
Es gibt leitende Materialien, die der Einfachheit halber Leiter genannt werden. Metalle wie z.B. Silber, Kupfer oder Aluminium sind sehr gute Leiter. In ihnen befinden sich Elektronen, die sich frei bewegen können.

Materialien, die nicht leiten, nennt man Isolierstoffe. Dazu gehören Kunststoffe, Keramiken und Glas. Vielleicht hast du schon die großen Keramikkörper an Hochspannungsleitungen gesehen? Diese sind oft aus Keramiken hergestellt und werden Isolatoren genannt.

Leiter und Isolierstoffe
Isolatoren aus Glas und Keramik, Kabel aus Kupfer

Der Begriff Breadboard kommt aus dem Englischen und bedeutet Brotbrett. Früher haben die Leute Nägel in kleine Brettchen gehämmert. Daran haben sie dann elektrische Bauteile befestigt und Drähte rumgewickelt. Die kleinen Brettchen sahen aus wie Brotbrettchen und so wurden sie kurzerhand Breadboards genannt.

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