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Spannungsregler

    Spannungsregler

    Wenn man z.B. ein Atmega-IC mit einem Netzteil mit z.B. 12 V Gleichstrom betreiben, wird eine Spannungsreglerschaltung nötig. Spannungsregler gibt es als ICs z.B. in TO-220 Bauform (gleiche Bauform, die MOS-FE Transistoren aufweisen).

    Ein Blick ins Datenblatt ist allerdings ratsam, da die Verschaltung der Anschlüsse des Spannungsreglers je nach Baureihe unterschiedlich sein kann.

    Das Beispiel zeigt den Anschluss eines Spannungsreglers aus der 78XX Serie. Es handelt sich um einen 5V Spannungsregler mit der Nummer 7805. Er hat die TO-220 Bauform.


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    Das mittlere Beinchen wird mit dem GND des Netzteils verbunden, das linke mit dem Plus-Pol (6 – 12V). Im Inneren des Spannungsreglers wird die Spannung auf konstante 5V gebracht und kann am rechten Beinchen abgenommen werden. Der Spannungsregler benötigt zwei Kondensatoren. Der eine ist mit dem GND und Plus des Netzteils verbunden (100µF), der andere mit dem GND und dem 5V+ nach dem Spannungsregler (1µF).

    Die Diode am GND des Netzteils ist nicht erforderlich, aber ratsam um Schäden durch Verpolung auszuschließen.

    Am roten und schwarzen Kabel liegt nun eine konstante 5V Spannung an.


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    12 Gedanken zu „Spannungsregler“

    1. Hans
      Hallo zusammen, bin ein älteres Semester ( Rentner ) jedoch ein freund der Elektronik,
      aber “null Ahnung”. Möchte gerne ein Festspannungs-Netzteil bauen: Habe einen Trafo ca 19 V~ Ausgang, Brückengleichrichter; Rund; zB. B80C1500M o. ähnlich, Festspannungsregler 78S05 /..06/…08. Habe alles mehrmals ausgetauscht und umgebaut _ Ausgangsspannung bleibt wie Eingangsspannung – nur in ca. 19 V= Spannung.
      wo ist mein Fehler? Wer könnte mir hier weiterhelfen? Danke im Voraus.

    2. @txtx

      Das liegt an dem low-dropout effekt diese Spannung ist von regler zu regler unterschiedlich und steht im Datenblatt

    3. Eine Schutzdiode muss der Spannungsregler haben, damit er auf der Ausgangsseite (geregelte Spannung) keine größere Spannung als auf der Eingangsseite (höhere Spannung) hat. Dann verabschieden sich die 78er ab einer gewissen Differenz beim Ausschalten oder durch induktive Störungen.

      Also eine mind. Schutzdiode verwenden:
      – vom Ausgang zum Eingan
      – oder vom Ausgang zum Kondensator und den Verbrauchern, dann fällt an dieser Diode die Spannung aber um ca. 0,6 V, was bei Goldcaps mit 5,5 V mit einem 7806er (6V) in anderen Fällen sehr sinnvoll sein kann, beim Addurino so alleine aber nicht… (@rumblefrog: mehr 1000µF können manchmal sinnvoll sein, hier eher nicht)
      Eine weitere Diode zum Eingang schadet als Verpolungsschutz nicht und kann auch bei anderer Verwenung sehr sinnvoll sein!

    4. Um eine ev. Schwingneigung des Reglers zu vermeiden,
      sollte noch ein 0,1µF (100nF) C direct zwischen
      Eingang und Masse des Reglers geschaltet werden.
      Ausserdem, sollte man beachten, dass der Regler
      bei Belastung > 200mA a.j.F. gekühlt werden sollte.

    5. Der 1.Elko hinter dem Gleichrichter/Stecker-Netzteil ist der Stützkondensator. Bei dem gilt: Je größer desto besser.
      Werte über 1000µF machen bei 1-Ampere Spannungsreglern allerdings wenig Sinn, und verbrauchen zuviel Platz.

      Der 2.Elko hinter dem Spannungsregler, dient nur zur Unterdrückung der Schwing-Neigung. Der sollte nicht zu groß sein, aber 22µF noch okay.

      Die Verpolungs-Diode wurde meiner Meinung falsch eingezeichnet, so das am Ausgang ca. 5,6 Volt gemessen werden müssten !

    6. Das kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ich persönlich würde es ausprobieren und nachmessen, aber ein Blick ins Datenblatt wäre die professionellere Lösung :)

    7. Frage:
      Kann ich anstelle der 100uF und 1uF Kondensatoren auch andere nehmen, zum Beispiel 22uF und 470uF?

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