Arduino IO-Board

Das IO-Board Arduino ist seit seiner ersten Veröffentlichung stetig weiter entwickelt worden. Da es sich um offene Hardware handelt (jeder darf sie nachbauen, verändern und vervielfältigen), sind mittlerweile viele offizielle und nicht offizielle Varianten des Boards auf dem Markt. Die Wichtigsten sind:

  • Arduino UNO R3 – Standard-Arduino
  • Arduino Duemilanove
  • Arduino Mega – mehr IO-Kanäle
  • Arduino Nano – sehr kleine Bauform
  • Lilypad – optimiert für die Integration in Textilien

Anm.: Ich verwende für das Arduino den Artikel das, da es die Kurzform von das Arduino-Board ist. In der Fachliteratur wird neben dieser Formulierung auch gern der Arduino als Kurzform von der Arduino-Mikrocontroller benutzt. Beide Formulierungen sind valide.

Das Arduino UNO R3 besitzt 14 digitale IO-Kanäle, wovon sechs auch als analoge Output-Kanäle verwendet werden können. Dazu hat es sechs analoge Input-Kanäle.

Ein Input ist z.B. der Zustand eines Schalters (an oder aus). Gibt es nur zwei Zustände, so spricht man von einem digitalen Signal.

Ein Lichtsensor hingegen ändert seinen Widerstand, je nachdem, wie viel Licht auf ihn trifft. Es handelt sich um ein analoges Signal. Arduino liest analoge Signale über die analogen Inputs aus.

Ein Output ist ein elektrisches Signal, dass man an einem Kanal an oder abschalten kann. Benutzt man einen digitalen Output, so kann man diese beiden Zustände erzeugen. Will man hingegen z.B. eine LED dimmen, so muss man einen analogen Output benutzen (PWM).

Das Arduino UNO R3 besitzt eine USB-Buchse, über die es mit dem Computer verbunden wird. Des weiteren ist eine Buchse für ein externes Netzteil angebracht. Ein externes Netzteil ist aber nicht unbedingt nötig.

Auf dem Board befinden sich mehrere LEDs. Die TX und RX LEDs zeigen eine aktive Datenübertragung an, die PWR-LED zeigt an, ob das Board mit Strom versorgt wird, eine weitere LED befindet sich am Kanal Digital 13 und ist mit ihm verbunden.

Link zur offiziellen Website Arduino.cc