Lektion 3 – Stromkreis

Strom fließt immer vom Pluspol zum Minuspol. Du kennst das von Batterien. Die haben eine Plus-Seite und eine Minus-Seite.

Wenn man Batterien zum Beispiel in eine Taschenlampe einsetzt, kann die Lampe leuchten. Das geht aber nur, wenn man den Schalter anschaltet. Man sagt auch dazu, dass man den Stromkreis schließt.

Das hier ist ein Stromkreis. Wenn man genau hinsieht, erkennt man auch schon, dass der Strom im Kreis fließt.

Stromkreis einer Taschenlampe

Stromkreis einer Taschenlampe

Stromkreis kreisförmig

Stromkreis der Taschenlampe  als Kreis aufgebaut

Der Stromkreis heißt übrigens nur so. Man muss die Bauteile nicht in einem echten Kreis anordnen.

Die Batterien bezeichnet man im Stromkreis als Spannungsquelle. Weitere Spannungsquellen könnten zum Beispiel Netzteile, Fahrraddynamos oder Solarzellen sein.

Strom und Spannung? Was ist das denn jetzt?

Das ist eine wichtige Frage und nicht ganz einfach zu erklären. Vergleichen wir das mal mit einer Wasserleitung. Das Wasser in der Leitung steht unter Druck. Je mehr Druck in der Leitung, desto kräftiger spritzt das Wasser aus dem Wasserhahn, wenn wir ihn aufdrehen. Wenn kein Druck drauf ist, fließt auch kein Wasser aus der Leitung. Die Menge an Wasser, die aus dem Hahn fließt, ist der Strom. Der Druck in der Leitung ist die Spannung.

Natürlich fließt kein Wasser aus einer Steckdose. Stattdessen befinden sich in den Leitungen winzige geladene Teilchen, so genannte Elektronen. Je höher die Spannung ist, desto mehr Elektronen wollen fließen. Das Fließen der Elektronen selbst nennen wir Strom.

So, jetzt wollen wir aber mal einen Stromkreis bauen, oder?

(Titelbild von Markus Tacker, CC-BY-ND)

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