Variablen

Eine Variable ist ein Container für Werte des Typs der Variable. Variablentypen sind:

VariablentypBedeutungBeschreibung
intganze Zahlenganze Zahlen (-32.768 bis 32.767)
longganze Zahlen(-2 Milliarden bis 2 Milliarden) – gut, wenn man z.B. die abgelaufenen Millisekunden zählen will, da die schon mal über 32.767 gehen
floatFließkommazahlgebrochene Zahlen
charCharacterAlphanumerische Zeichen (Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen)
arrayVariablenfeldmehrere Werte eines Variablentyps können gespeichert werden

Variablentyp int

Der Variablentyp int speichert ganze Zahlen in einem Wertebereich von -32.768 bis 32.767.

digitalWrite(meinWert, HIGH);

In diesem Beispiel wird der ganzzahligen (int) Variable meinWert der Wert 10 zugewiesen. Überall, wo man nun auf meinWert zugreift, erhält man 10.


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digitalWrite(meinWert, HIGH);

Variablentyp long

Reicht der Wertebereich von int nicht aus, so kann man auf den Variablentyp long zurückgreifen. Ganze Zahlen von -2 Milliarden bis 2 Milliarden können gespeichert werden.

long meinWert = 1000;

Variablentyp float

Oft benötigt man gebrochene Zahlen. Diese Werte können mit dem Variablentyp float gespeichert werden:

float meinWert = 2.5;

Variablentyp char

Um z.B. einen Buchstaben zu speichern benötigt man den Variablentyp char.

char meinBuchstabe = ‘a‘;

Werte werden in einfachen Anführungszeichen (Minutenstrich) übergeben.

Arrays

Bei Arrays handelt es sich im Grunde nicht um einen eigenen Variablentyp, sondern um eine Gruppierung mehrerer Variablen eines Typs.

int meineWerte[5] = {10,12,32,46,50};

Im Beispiel wird als Erstes ein Array vom Typ int angelegt. Die 5 in eckigen Klammern hinter dem Variablennamen bestimmen die Anzahl der Speicherplätze, die das Array bereitstellt. Man nennt die Anzahl der Speicherplätze auch die Länge des Arrays.

Im Programm kann man durch indizierte Abfragen auf die Speicherplätze des Arrays zugreifen. Die erste Stelle im Array ist die Stelle 0: meineWerte[0], der Wert ist 10 usw.

analogWrite(ledPin, meineWerte[0]);