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Viele Arduinos verbinden

Mehrere Arduinos verbinden – So klappt es!

    Es kann vorkommen, dass man mehrere Arduinos verbinden will. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine sehr komfortable ist die Verbindung per I2C-Schnittstelle. Wie das geht, erfährst du hier.

    I2C steht für Inter-Integrated Circuit und wird I-Quadrat-C oder I-To-C ausgesprochen. Dabei handelt es sich um einen ursprünglich von Philips entwickelten Standard zur Kommunikation zwischen verschiedenen ICs (Integrierten Schaltkreisen). Dabei sollte ein IC, der Master, die Steuerung über verschiedene Peripherie-ICs übernehmen. Dieses Verfahren wird als Master-Slave-Bus bezeichnet.

    I2C benötigt nur zwei Datenleitungen: SCL, die serielle Uhr (Serial Clock Line) und SDA, die serielle Datenleitung (Serial Data Line). Das Arduino-Board ist glücklicherweise bereits damit ausgestattet. Der SDA Pin ist der Analog Input 4, der SCL Pin ist der Analog Input 5. Zusätzlich sind die Pins beim Arduino UNO R3 auch auf der linken Seite der digitalen Pins herausgeführt. Es handelt sich aber um die gleichen Anschlüsse, wie der A4 und A5.


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    Wie erwähnt ist I2C ein Master-Slave-System. Das bedeutet, dass eines der Arduino-Boards ein Master werden muss. Alle anderen Arduino-Boards bekommen ihre eigene Adresse.

    Mehrere Arduinos verbinden: Schaltplan

    Im Grunde werden von allen Arduion-Boards die Pins A4 und A5, sowie der GND verbunden. Zusätzlich sollten zwei Widerstände als Pull-Ups für die SDA und SCL Leitungen verschaltet werden.

    Die Arduinos können entweder alle über separate Netzteile oder USB-Strom versorgt werden, oder über ein kräftiges externes Netzteil. Ich rate davon ab, die Netzteil-Buchse eines Arduinos zu verwenden, da hier eine Diode den maximalen Stromfluss auf ein Ampere begrenzt. Bei vielen Arduinos kommt man schnell darüber. Allerdings ist bei dieser Art des Betriebes unbedingt auf richtige Polung zu achten!

    Mehrere Arduinos verbinden mit Netzteil
    Variante 1 mit gemeinsamem Netzteil
    Mehrere Arduinos verbinden I2C USB
    Variante 2 mit separaten Netzteilen oder USB-Stromversorgung

    Mehrere Arduinos verbinden: Master Code

    #include <Wire.h>
    
    /* MASTER */
    #define NODE_MAX_NUMBER 5
    #define PAYLOAD_SIZE 2
    int nodePayload[NODE_MAX_NUMBER][PAYLOAD_SIZE];
    
    void setup() {
      Serial.begin(9600);
      Wire.begin();
    }
    void loop() {
      for (int i=2; i<=NODE_MAX_NUMBER; i++){
        sendeDaten(i,i*3);
        empfangeDaten(i);
      }    
    
      // Wartezeit
      delay(1000);
    }
    
    void sendeDaten(int empfaenger, int daten){
      // Senden
      Wire.beginTransmission(empfaenger);   // sendet zu Node Empfaenger
      Wire.write(daten);                    // sendet Daten
      Wire.endTransmission();               // Übermittlungsstop  
    }
    
    void empfangeDaten(int empfaenger){
      // Anfragen und Empfangen
      Wire.requestFrom(empfaenger, PAYLOAD_SIZE);       // fragt Daten von Node Empfaenger ab
      if (Wire.available() == PAYLOAD_SIZE) {           // wenn Daten empfangen werden
        for (int i = 0; i < PAYLOAD_SIZE; i++) {
          nodePayload[empfaenger][i] = Wire.read();     // lies Daten in nodePayload-Array
          Serial.println(nodePayload[empfaenger][i]);   // zeige die Daten im seriellen Monitor an
        }
      }  
    }

    Um die I2C-Schnittstelle nutzen zu können, muss die Wire-Bibliothek eingebunden werden: include <Wire.h> Wire war der Vorgänger von Arduino und die I2C-Funktionalität ist in dieser Bibliothek enthalten. Der Code setzt sich im Grunde aus zwei Hauptfunktionen zusammen: dem Daten-Senden und dem Daten-Empfangen.

    Im Loop befindet sich eine For-Schleife. Bei jedem Durchlauf wird mit einem anderen angeschlossenen Arduino-Board kommuniziert. In der For-Schleife wird zuerst die Funktion sendeDaten aufgerufen. Sie erhält als Parameter die Zieladresse, der Empfänger-Boards und einen Wert zwischen 0 und 255. Hierbei handelt es sich um Beispieldaten, die vom Empfänger ausgewertet werden können.

    Dann wird die Funktion empfangeDaten aufgerufen. Wieder wird die Zieladresse übergeben. In der Funktion selbst wird zuerst eine Anfrage an das Empfänger-Board geschickt (Der Master muss diese Anfragen an die angeschlossenen Arduinos schicken, damit Daten zurückgesendet werden dürfen). Nun werden zwei Datenpakete abgefragt. Jedes muss im Wertebereich 0 bis 255 (also ein BYTE) liegen. Sie werden an ein mehrdimensionales Array übergeben, mit dem man im späteren Programmverlauf arbeiten könnte. Hier ist es wieder nur exemplarisch zu verstehen. Beide Datenpakete werden noch an die serielle Schnittstelle übertragen und können im seriellen Monitor überprüft werden.

    Sehen wir uns nun an, wie es auf der anderen Seite aussieht: in den Slave-Modulen.

    Mehrere Arduinos verbinden: Slave Code

    #include <Wire.h>
    
    int LED = 13;
    int x = 0;
    
    #define NODE_ADDRESS 2
    #define PAYLOAD_SIZE 2
    byte nodePayload[PAYLOAD_SIZE];
    
    void setup() {
      Serial.begin(9600);
      pinMode (LED, OUTPUT);
      Wire.begin(NODE_ADDRESS);
      Wire.onReceive(receiveEvent); // erstelle ein Empfangen-Ereignis
      Wire.onRequest(requestEvent); // erstelle ein Anfrage-Ereignis
    }
    
    void receiveEvent(int bytes) {
      x = Wire.read();              // lies die gesendeten Daten aus
      // blinke 
      for (int i=0; i<x; i++){
        digitalWrite(LED, HIGH);
        delay(50);
        digitalWrite(LED, LOW);
        delay(50);
      }
      Serial.println(x);
    }
    
    void loop() {
      delay(10);
    }
    
    void requestEvent()
    {
      nodePayload[0] = NODE_ADDRESS;
      nodePayload[1] = analogRead(A0) / 4;
      Wire.write(nodePayload, PAYLOAD_SIZE);
    }

    Dieser Code ist wie zu erwarten war eher passiv und wartet auf Nachricht vom Master. Im Setup werden zwei Events verknüpft:

    Wire.onReceive(receiveEvent); // erstelle ein Empfangen-Ereignis
    Wire.onRequest(requestEvent); // erstelle ein Anfrage-Ereignis

    Die Funktion receiveEvent wird aufgerufen, wenn Daten empfangen werden. In ihr werden die empfangenen Daten einfach in die Variable x geschrieben. Die LED am Pin 13 blinkt dann genau so oft, wie die Variable x groß ist. Wieder nur exemplarisch.

    Die Funktion requestEvent wird ausgeführt, wenn der Master nach Daten verlangt. Sie schreibt zwei Daten in ein Array: die eigene Adresse und den momentanen Wert am analogen Pin 0. Da dieser Wert ja im Bereich von 0 bis 1023 wird er durch vier geteilt, um in den Zielbereich von 0 bis 255 überführt zu werden (BYTE).

    Wichtig ist, dass jedes Slave-Arduino-Board eine eigene Adresse bekommt. Ich habe hier vier Slave-Arduinos angeschlossen und sie von 2 bis 5 nummeriert.

    #define NODE_ADDRESS 2

    Übrigens sollten sich so locker 112 Arduino-Boards anschließen und adressieren lassen.

    Und jetzt würde mich brennend interessieren, was du damit vorhast. Schreib mir das gern in die Kommentare :-)

    Abschließend bemerkt gibt es tatsächlich eine ganz spannende Diskussion darüber, ob die Begriffe Master und Slave noch angebracht sind. Ich persönlich finde das sogar nachvollziehbar und sehr unterhaltsam, die teilweise stark polarisierenden Kommentare zu lesen.

    Referenzen


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    39 Gedanken zu „Mehrere Arduinos verbinden – So klappt es!“

    1. Hallo Stephan
      Erstmal vielen Dank für das tolle Tutorial!
      Wenn das klappt, dann kann ich meine ganze Modellbahnanlage revolutionieren.
      Nur zwei Fragen: Ich hab mal gehört, dass mit jedem Modul, das man an eine Signalleitung anhängt, der Pegel des Signals mitunter halbiert wird. Da kommt doch bei 20 bis 100 Arduinos nicht mehr viel an, oder?
      Zweitens: Kabellängen und Art der Kabel. Hätte meine Arduinos schon gern dort, wo auch die Signale stehen. Also sind da schon 2 bis 5 Meter Kabel 4pol (VCC, GND, SDA, SCL) zu ziehen. Geht das und welches Kabel? Geschirmt, Twisted Pair oder ganz normaler 4 x 0,5mm2?

      Gibt’s da Faustregeln oder Erfahrungen?
      Herzliche Grüße
      Chris

    2. Auch Danke für den Beitrag.
      Bin gerade dabei Akkubetriebene Arbeitslampen zu entwickeln. Jede soll sowohl einzeln, als auch in Reihe als lange “Lichtleiste” betrieben werden können. Jede Lampe hat dabei eine eigene Stromversorgung und einen Arduino zur Spannungs- und Stromüberwachung.
      Will das Master/Sklave Konzept nutzen, um die Ladestände jeder einzelnen Batterie, im Lichtleisten-Betrieb, zu einem Master zu kommunizieren. Der soll dann entscheiden, welche Batterie zur Versorgung aller Lampen verwendet werden soll.
      Damit soll ein gleichmäßiges entladen aller Akkus realisiert werden und so eine insgesamt “gesündere” (Ab-)nutzung der Akkus.

      1. Hallo,
        mich würde einmal interessieren, warum die Spannungsversorgung nicht an VIN angeschlossen ist. Wie gross ist die Eingangsspannung und der Pullup-Widerstand ( 5V, 3,3V oder kann er auch 12V vertragen) Pullup R= 10K ?
        Ich habe an einem D1 R2 an VIN 12V angeschlossen und er ging in Rauch auf, obwohl in der Beschreibung steht, dass am runden Stecker oder VIN das gleiche Signal 5-12V verträglich ist.

    3. Vielen Dank für das Tutorial,

      ich habe das als ersten Test mal eins zu eins so übernommen. Die Kommunikation funktioniert aber bei mir funktioniert das blinken nicht, als ob die delays nicht vorhanden wären. Adresse 2 soll 6 mal blinken die Ausgaben im seriellen Monitor passen alle. Mit einer weiteren print Anweisung in der Schleife, sehe ich das sie 6 mal durchlaufen wird, aber ohne Delay?! Woran kann das liegen?

    4. Hallo,
      Bin im Moment dabei eine neue Modellbahnanlage aufzubauen.
      Da die Modellbahn definitiv nicht mit dem PC gesteuert werden soll, würde ich gerne mehrere Arduino Micro untereinander via I2C-Bus mit 4 Arduino Mega verbinden, der als Master definiert wird.
      Mein Plan dahinter ist folgender:
      Da der Arduino Micro über jeweils 20 Digitale I/O-Pins verfügt kann ich so mehrere Modellbahn Signale zu einer Gruppe zusammen fassen und so die Litzen relativ kurz halten. Das Gleiche gilt für die Servos welche die Weichen steuern. An die Analogen Eingänge der Arduino Mega werden dann die Tasten zum Steuern der Weichen und Signale angeschlossen. So behält das ganze seinen Überblick.

      MfG
      Markus

      1. Hi Markus, das klingt echt spannend und ist auf jeden Fall eine Herausforderung. I2C ist ja für kurze Übertragungswege optimiert. Hast du dir dafür schon eine Lösung überlegt? Ich glaube, da gibt es einen Trick, an den ich mich gerade nicht mehr erinnere. Liebe Grüße Stefan

    5. Super Beitrag. Mich würde interessieren, warum es die Widerstände genau braucht, und welche Widerstände genau es sein müssen.
      Möchte einen UNO mit einem MEGA verbinden. Der Uno soll mit einem Ethernet-Shield ausgestattet werden, und so mein System, dass vom MEGA gesteuert wird netzwerkfähig & per App ansteuerbar machen. Dazu fehlt mir aber eben nur noch die Kommunikation zwischen UNO und MEGA. Ich denke ich bin hier fündig geworden & werde es gleich mal ausprobieren.

      Lg Flo

      1. Hi Flo, die Widerstände sind Pullup-Widerstände. Sie sorgen für ein sauberes Signal. Die genaue Größe ist unerheblich. Alles über 10kOhm klappt meiner Erfahrung nach. Liebe Grüße Stefan

    6. Bin dabei mir meine Modellbahnanlage zu digitalisieren. Meinen 14Ständigen Schattenbahnhof habe ich bereits mit einem Mega Board fertig umgesetzt. Würde alle weiteren Teile nun auch nachholen. Gerate aber an die Grenze der Pin Belegung meines Boards. Bei der Vielzahl der zu erwartenden I/O Pin’s müsste ich wahrscheinlich noch zwei bis drei Mega Boards verwenden und alle laufen mit dem selben Programm! Um Weichensteuerung, Anzeige LED, Signalsteuerung und Gleisbesetztmelder zu berücksichtigen. Ich breuchte eigentlich nur eine Pin Erweiterung in Größenordnung! Bin erst seit einem Monat beim Arduino! War vorher analogbahner! Und würde später das digitale fahren auch noch umsetzten wollen.
      Mit freundlichen Gruß
      Thomas Brunner

      1. Wenn du “nur” I/O brauchts dann guckt dir mal den MSP2307 an könnte sein das, das dann einfacher ist. Das ist ein Chip der dir 16 I/0 gibt via I²C. der hat 3 Address leitungen so kann man mehr als einen Anschliesen. Wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe oder die Spec falsch geschrieben kommt du so dann auf 144 I/O’s. 3² x 16

    7. Möchte mehrere Arduino-Boards verbinden. Auf dem einen wird ein Renderprogramm laufen, welches mit ein Bild über VGA(SDUB15) ausgibt. Auf einem anderen wird der Virtuale Render laufen, welcher mir ein POLY-Modell auf eine 2-Dimensionale Fläche proiziert. Auf dem letzten Arduino wird dann eine Engine laufen, welche mir die POLY-Modelle berechnet. LG

    8. Pingback: Arduino Uhrzeit mit der Real Time Clock (RTC) – Arduino Tutorial

    9. Hallo
      Gleich zum Anfang.
      Ich Stehe noch am Anfang von meinem Projekt.
      Ich Versuche einen LEGO 6 Achs Roboter Arm mit den Normalen Power Funktions Motoren zum Laufen zu Bringen. Den Roboter hab ich schon gebaut. Gesteuert wird der aktuell noch per Fernbedienung.
      Die 2. Ausbaustufe ( bin ich gerade dran). Steuern über JOYSTICK und Arduino Mega.
      Die 3. Ausbaustufe sind dann Sensoren. an den Achsen. Dachte da an MPU6050 benötige aber dafür mindestens 3 Stück. Da liegt auch mein Problem Das GY-521 Modul hat nur 2 mögliche I2C Adressen und mit einem Weiteren Nano am I2C komme ich da ja auch nicht weiter.
      Hast du ne Idee?
      Kann ich den A4 und den A5 nicht mehr als Analoge Eingänge verwenden??? auch beim Mega nicht???

      1. Hi Rocco, da bin ich leider überfragt. Das Mega hat schon zwei I2C-Schnittstellen, macht dann aber nur 4 GY-521 Module aus … wie man das lösen kann, weiß ich erstmal nicht. Den A4 und A5 sollte man aber beim Mega ganz normal nutzen können. Nur beim Uno und Nano geht das nicht, weil hier die I2C-Schnittstellen liegen. Viel Glück dir trotzdem. Liebe Grüße Stefan

      2. https://learn.adafruit.com/adafruit-tca9548a-1-to-8-i2c-multiplexer-breakout/overview
        Das könnte das Problem lösen. Klar das ist dann schon ein bisschen die Herraus Forderung an die Software weil es alles nicht gerade Langsam sein darf. Ich weiß ja nicht wie genau der Bot aussieht und wie schnell man auch die Sensoren reagieren muss.
        https://bitsnblobs.com/getting-started-piksey-pico-nano/
        Keine Ahnung ob man dem Trauen kann aber es sieht so aus das der “neue” Nano auch 2 I²C hat.

    10. Hallo Stefan,
      vielen Dank erstmal dafür. Sehr gut geklärt.
      ich wäre super, wenn du eine Lin kummenikation erklären würdest.
      ZB. Arduino(Maste)–>Lin Tranciever–> Lin Komponent (Motor…..).
      VG
      Akram

    11. Hi,

      schöner Artikel, aber ich glaube da ist etwas durcheinander gekommen.

      Es steht oben “I2C benötigt nur zwei Datenleitungen: SCK, die serielle Uhr (Serial Clock) und SDA, die serielle Datenleitung” – aber es müssen doch die Pins SDA und SCL sein, wozu die SCK??

      Weiter heißt es “der SCK Pin ist der Analog Input 5.” – nein, Analog Input 5 ist SCL.

      Gruß Tobias

      1. Hi Tobias,

        danke für den Hinweis! SCK sollte natürlich bei I2C SCL heißen. Da bin ich wohl mit den Bezeichnungen von I2C und SPI durcheinander gekommen.

        Liebe Grüße
        Stefan

    12. Hi!
      Prima Lösung zum koppeln mehrere Arduinos. Mein Problem kann ich aber so nicht lösen. Vielleicht habt ihr einen Tip: Ich muss 5 Displays ansteuern. Die sind identisch und haben nur zwei mögliche Adressen und sind über I2C bespielbar. Deshalb drei Arduinos. Die müssen untereinander Daten austauschen. Kann ich das auch mit der seriellen Schnittstelle machen (RX und TX)? Wie verbinde ich drei Arduinos oder muss ich SPI nutzen oder was ginge noch? Ideen wären super… (zur Vollständigkeit: Ein Arduino ist noch per USB am PC angesteckt und kommuniziert per Serieller Schnittstelle). Danke für Eure Hilfe!!!

      1. Die Seriale Schnittstelle ist kein Bus wie I²C da geht immer nur eine 1:1 Beziehung das heiß auf dem Haupt Controller brauchst dann 4 Seriale die “echte” für USB und 2 mal Soft für die anderen beiden Controller. Weiß nicht ob ich das so machen würde. Gehen würde es wahrscheinlich wenn man die Datenübertragungsrate niedrig hält.

        Wenn du die weiteren Arduinos wirklich nur wegen der Doppelten I²C Adressen brauchst würde ich eher nach I²C Multiplexer suchen das ist glaube ich im gesamt Konzept einfacher.

        https://www.brainy-bits.com/i2c-multiplexer-tca9548a/
        Nur als Beispiel was ich meine.

      2. Danke Euch für Eure Tipps…
        Ich habe jetzt eine Lösung. Mein erster Arduino wird ein Mega sein. Der hat 4 Serielle Schnittstellen. So kann ich die beiden Nanos mit je einem dezidierten seriellen Signal versorgen und die können dann mit ihren Displays per I2C kommunizieren.

    13. Bei dem Vorschaubild von “Variante 2 mit separaten Netzteilen oder USB-Stromversorgung” Ist +5V nicht durchverbunden.
      Wenn man das Bild öffnet ist +5V durchverbunden.

      1. Hallo Tobias, vielen Dank für den Hinweis. Was nicht alles für verrückte Dinge auf so einer Website passieren. Ich habe es jetzt auf jeden Fall angepasst. Bei der Verwendung separater Netzteile sollen natürlich nur die GNDs durchverbunden werden, nicht die 5V+ Leitungen. Liebe Grüße Stefan

    14. Hallo Stefan,
      ich habe 2 Arduino Nano gekoppelt um auf eine Neopixel-Stripe via IR-Fernsteuerung zugreifen zu können.
      Den “Master-Nano” verwende ich als IR_Empfänger der die Daten kontinuierlich an den “Slave-Nano” sendet,
      der wiederum die Animationen steuert oder besser gesagt, ausführt.
      Da sich der Neopixel-Stripe sehr schlecht mit den Interrupts verträgt habe ich diese Variante gewählt.
      Vielen lieben Dank für die Anleitung und mach weiter so. ;-)

    15. In den Quelltexten wird das kleiner Zeichen (i <= x) in den Loop-Headern als HTML Code angezeigt (<).
      Das könnte grade Anfänger aus dem Tritt bringen … ;-)
      Volt mal ausbessern.
      Super Seite!!
      LG.,
      #cs

      1. Oh, krass. Das ist ja unangenehm. Vielen Dank für den Hinweis! Sowas hilft mir echt weiter. Ich habe den ganzen Code gleich in den neuen Syntax-Highlighter gepackt. Sieht auch gleich viel schöner aus. Schön, dass dir die Seite gefällt :-)

    16. @Michael: Ich hab mir gerade deine Projektseite angesehen. Sieht super spannend aus und macht bestimmt viel Spaß daran zu arbeiten. Zu deiner Frage: Kannst du das Arduino-Board nicht einfach per USB an den Pi anschließen? Und noch ein Gedanke: Im Smart-Home- und IoT-Umfeld werden Sensorwerte und Aktor-Kommandos gern per MQTT verteilt. Den Pi könnte man ja als z.B. Mosquitto-Broker konfigurieren und dann per Client-Script auslesen, was an den Sensoren so los ist. Die Sensoren könnten dann z.B. ESP8266 sein und über das Onboard-Wifi verknüpft sein. Dann spart man sich den Kabelaufwand im Auto. Ok ok, jetzt wird es unübersichtlich :-) Liebe Grüße Stefan

      1. Na unübersichtlich finde ich es noch gar nicht ist halt die Frage wann wir die Möglichkeiten deiner Kommentar Funktion Sprengen.
        Klar könnte man einen oder 2 per USB anbinden aber erstens kann du dann nie in den Controller gucken wären die Software läuft und das am Anfang echt wichtig. Kämpfe gerade sehr bei der Software fürs Netzteil dort ist es so das Debug Schnittstelle und Daten die selbe ist. Zweites wie viel Hubs willst du einbauen ? Vorteil Strom Versorgung ist geklärt.

        MQTT viel zu viel Overhead für nix (im Projekt Kontext) ich brauche die Power auf dem PI für andere Dinge.
        WLAN wäre eine Option aber da muss dann Hardware ins Auto (WLAN Router) oder zu Mindestens nicht das WLAN was der PI mit bringt. Sorry aber das kannst echt Knicken. Es seid den du Lötest auf dem PI (externe Antenne) was dann aber nicht geht ist das Erkennen und umschalten wenn der PI zu hause ist. Meiner macht das und meldet sich dann im WLAN von zu hause an. Problem ist aber die Stromversorgung dafür muss du eh Kabel ziehen da fallen 2 Datenstrippen nicht auf.

        Das einzige was wirklich genial wäre ist CAN Bus weil da ist die Kabellänge nicht so Limitiert aber das ist richtig Teuer und somit zu mindestens zur Zeit keine Option. Vielleicht finde sich ja mal ein oder mehr Sponsoren und noch der ein oder Andere der Hilft im Projekt dann gerne es gibt noch viel was man besser machen kann. Aber jetzt muss es erst mal laufen.
        Ja das Projekt macht Spaß auch wenn es zu weilen echt Anstrengend ist und wenn man Fest hängt ist keiner da mit dem man Diskutieren kann. Letzteres wäre Cool wen sich das ändert aber das Projekt Entwickler und Information beschaffen und Promoten wäre eigentlich schon ein Fulltime Job.

    17. Ich weiß das hier eine Arduino Seite aber ich schreib es mal Trotzdem:
      Ich versuche gerade den PI mit dem Nano zu koppeln und finde es super das ich das immer weitertreiben könnte und so ganz viele Sensoren an meinen PI bekomme. Ok nicht Unendlich viele aber schon ne ganze menge. Für die Arduino gibt es einfach mehr als für den PI selbst. Problem PI ist 3,3 Volt und Arduino 5V.

      Was mir hier fehlt ist das Thema INT für die wichtigen. Den jetzt kann kein Slave sich melden das etwas wichtiges Passiert ist. Ok die Klassische Lösung mit eine Pin der seine Status Ändert würde bedingen das der Master sehr viele IO für das Interrupt Thema Opfert aber vielleicht gibt es ja da auch eine Lösung ?

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